Die Doppelmoral und der Selbsthass von Gutmenschen

Doppelmoral
Ein linkes Werbeplakat in Berlin (Foto von Cerebro-Magazin.de)

Es müssen herrliche Zeiten für Gutmenschen in Deutschland sein. Dank der Migrationswelle in die Bundesrepublik können sie Bedürftigen endlich „vor Ort“ helfen und ihre moralische Überlegenheit demonstrieren. Doch woher kommt diese neu entdeckte Hilfsbereitschaft eigentlich?

Die Doppelmoral der Gutmenschen

Arme und sogar obdachlose Mitbürger hat es leider schon immer gegeben. Sie werden aber im Gegensatz zu Migranten nicht freundlich empfangen, wenn sie am Bahnhof herumlaufen und um Almosen betteln. Ihnen wird nicht von einer organisierten Asylindustrie geholfen, wenn sie nach einer Bleibe suchen oder Probleme mit den Behörden haben. Für sie wird kein Geld gesammelt oder pompöse Spendengalas veranstaltet. Genauso wenig werden für sie Turnhallen beschlagnahmt, geschweige denn Einlass in private Wohnungen gewährt, um ihnen ein Obdach zur Verfügung zu stellen.

Nein, für diese Menschen, welche in Armut leben müssen, gibt es keine Willkommenskultur. Doch wieso eigentlich? Liegt es an ihrer Herkunft oder Hautfarbe? Ausgerechnet jene Leute, die sich der gesellschaftlichen Gleichberechtigung verschrieben haben, behandeln bestimmte Menschen aufgrund ihrer Ethnie anders. Es ist eine klassische Doppelmoral. Eine Heuchelei, die seines Gleichen sucht.

Was sind die Ursachen?

Woher kommt diese Doppelmoral? Warum werden hierzulande Menschen mit Migrationshintergrund anders behandelt als Menschen ohne Migrationshintergrund? Zum einen liegt das im deutschen Selbsthass begründet. Man kann den deutschen Nazis von damals nicht vergeben, was sie im Zweiten Weltkrieg angestellt haben. Das stimmt. Aber den Nachfahren dieser Generation die (Kollektiv-)Schuld an den Verbrechen der Nazis zu „vererben“, ist genauso falsch. Die (End-)Lösung der Linken ist genauso simpel wie verachtenswert. Durch den Multikulturismus wird nicht etwa versucht Deutschland „bunter“ zu machen, sondern einfach weniger Deutsch.

Prof. Wener Patzelt (CDU) hat dieses Motiv in einer MDR-Sendung perfekt auf dem Punkt gebracht (ab ca. 20:16). Er erklärte, aus der Sicht der linken Einwanderungsbefürworter, das versteckte Ziel von Multi-Kulti:

Der Deutsche an sich neigt zum Faschismus. Wenn wir die deutsche Kultur aufbrechen, weltweit öffnen, liberal machen; sozusagen, das Deutsche in Deutschland, durch die Aufnahme weiterer Kulturen verdünnen. Dann machen wir dieses Land Nazi-sicher.

Ein mustergültiger Beleg für diesen deutschen Selbsthass ist der am 10. Februrar bei ZEIT ONLINE veröffentlichte Kommentar von Wolfram Eilenberger über die deutsche Männer-Handballnationalmannschaft. Hier ein Auszug: 

Bereits ein erster Blick auf das Mannschaftsfoto erhellt: Das frische Erfolgsteam hat keinen einzigen Spieler mit dunkler Hautfarbe oder auch nur südländischem Teint. Es handelt sich, mehr noch, um eine Mannschaft ohne jeglichen Migrationshintergrund. 100 Prozent kartoffeldeutsche Leistungsbereitschaft. Wir listen die Vornamen der Spieler vollständig: Hendrik, Finn, Erik, Christian, Steffen, Jannik, Niclas, Steffen, Fabian, Simon, Tobias, Johannes, Carsten, Andreas, Rune, Martin. Alle Achtung! Das muss man 2016 in diesem Land erst einmal hinbekommen.

Der gemeine Gutmensch sieht eine homogene Gruppe von Deutschen ohne Migrationshintergrund als einen Mangel an. Verstehen Sie jetzt also, warum die Linken sich so über den Flüchtlingsstrom nach Deutschland freuen?

Was folgern wir daraus?

Der Kampf gegen Rechts ist schon lange zum Kampf gegen Deutschland geworden. Oder anders herum gesagt, der Kampf gegen Deutschland wird unter dem Deckmantel „Kampf gegen Rechts“ weitergeführt. Diese Agenda lässt sich von den 68ern geradewegs bis zu den Grünen zurückverfolgen, die bereits gegen die Wiedervereinigung mit den Parolen „Nie wieder Deutschland“ und „Deutschland verrecke“ gehetzt haben.

Demzufolge sind nicht die „Rechtspopulisten“ die geistigen Brandstifter in Deutschland, sondern die Gutmenschen. So wird ein Schuh draus. Sie haben die politische Atmosphäre in Deutschland vergiftet und nicht CSU, AfD & Co. Ihre „Offenheit“ für Migranten ist nicht zuletzt auf ihren Hass gegen alles Deutsche zurückzuführen. Die daraus resultierende Doppelmoral ist – um es in deren Sprache auszudrücken- rassistisch.

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